Bachmann-Kuppel Festliche Eröffnung

Die begehbare Skulptur bereichert bis Herbst 2026 den Schlosshof des GailtalMuseums in Möderndorf .

Foto Hans Jost

Das Interesse an der neuen Skulptur vor dem Schloss war groß und auch zahlreiche Ehrengäste aus Kultur, Politik, Tourismus und Gesellschaft wohnten der feierlichen Eröffnung der Ingeborg-Bachmann-Kuppel bei.

Mehr Infos und Bilder unter: https://gailtal-journal.at/leute/ingeborg-bachmann-kuppel-vor-dem-gailtalmuseum-im-schloss-moederndorf-feierlich-eroeffnet/

Tamara Štajner und Anna Anderluh begeisterten mit der Aufführung von „Slovalia – Eine Verkuppelung“ und setzten damit einen besonderen künstlerischen Höhepunkt der Eröffnungsfeier.

Bgm. Leopold Astner, Intendantin Nadja Kayali, Anna Anderluh, BH Heinz Pansi, Tamara Štajner, Armin Guerino

Die Kuppel ist wie ein Uhrwerk aufgebaut und bezieht sich auf das Gedicht Die gestundete Zeit von Ingeborg Bachmann. Die bewegbaren Spiegel repräsentieren die Tages- und Nachtstunden. Die 12×24 Spiegel in Buchform, die die Kuppel bekleiden, reflektieren die Gegenwart.

Foto Armin Guerino

Der Aufbau ist interaktiv: Schließt man die Spiegel, wird das Innere zum Unendlichkeitsraum. Durch das Bewegen der Spiegel ver-binden sich Selbstreflexion und Umgebung. Die permanente Tonspur von Gerhard Fresacher in slowenischer, italienischer, deutscher und englischer Sprache erweitert die begehbare Skulptur und stellt eine thematische Verbindung zum Ort her. Basierend auf Textfragmenten von Ingeborg Bachmann entsteht ein vielschichtiger Text- und Klangraum, der das visuelle Erleben der Kuppel erweitert.

Credits
Ingeborg-Bachmann-Kuppel

Entwurf und Realisierung: Armin Guerino
Tonspur: Gerhard Fresacher
Auswahl der Texte und Übersetzungen: Anna Valentina Ennemoser
Texte: Ingeborg Bachmann (mit freundlicher Genehmigung der Familie Bachmann)
Zitat: Pier Paolo Pasolini, aus: Saluto e Augurio, alle Rechte vorbehalten
Schnitt und Bearbeitung: Martin Gasser
Für den Inhalt verantwortlich: Gerhard Fresacher 

Slovalia – Eine Verkuppelung (D, It, Slo, Fur) 
Tamara Štajner: Text, Lesung, Performance
Anna Anderluh: Komposition, Gesang, Autoharp
Ein Auftragswerk des Carinthischen Sommers mit Unterstützung der Kulturabteilung der Kärntner Landesregierung und der Kärntner Kulturstiftung