Deutsch Slowenisch Windisch
Priv.-Doz. Mag. DDr. Peter Wiesflecker: Historische Anmerkungen zum Spannungsverhältnis von Sprache, Politik und (regionaler) Identität am Beispiel des Gailtals
Eine Veranstaltung aus unserer Reihe über die Wertschätzung und Sichtbarmachung von Minderheitensprachen und Kulturkontakt

Allein schon der Begriff „Windisch“ wurde im Laufe der Jahrhunderte höchst unterschiedlich verwendet. Dies ist bis heute so geblieben. Soziale und nationale Differenzierung bestimmten die Sprache und den Sprachgebrauch, sei es durch sozialen Aufstieg und den Wechsel von Sprache, oder auch durch den politischen Rahmen bis hin zur Marginalisierung einer Sprache, so des Slowenischen in der NS-Zeit. Kennzeichnend für das Untere Gailtal ist jedoch im Besonderen, dass Sprache und nationale Identität nicht deckungsgleich sein müssen, sondern regionale Identität durch zahlreiche Faktoren und Facetten bestimmt sind.
Gesehen unter anderem: Mit dabei Stadtrat Mag. Karl Tillian, Stadtrat Hannes Burgstaller, Literatin Claudia Rosenwirth-Fendre, VIA-Intendantin Helga Pöcheim, Baumeister DI Bernhard und Mag. Jutta Loik, Architekt DI Werner Moritsch, Chorleiter Edmund Wassermann, Pferdezucht-Pionier Janko Zwitter, Dr. Ludwig und Pepca Druml, Notar Dr. Johann Lederer, Neurologe Dr. Klemens Fheodoroff, Ex-Bürgermeister Hans Ferlitsch, Dr. Hermann Verderber u. v. a.



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