Gailtaler Literaturfrühstück bei der Ingeborg Bachmann Kuppel
Neun Literatinnen und ein Literat präsentierten aktuelle Texte in Anlehnung an das Bachmannzitat „Darum bin ich stets nur eines“.
Der Schlosshof des Gailtalmuseums – nunmehr bereichert um die grandiose, begehbare Ingeborg-Bachmann-Kuppel von Armin Guerino – verwandelte sich in einen einzigartigen Ort für gegenwärtige Dichtkunst und anregende Literaturgespräche.

Gelesen haben: Lena Hohenwarter (15), Sieglinde Jank, Christine Weeber, Christine Ploner, Laura Zoller, Gerlinde Kraiger, Sylvia Urbanz (Leiterin des Gailtaler Literaturkreises), Sabrina Gaber, Sabrina Jäger und Alfred Woschitz, Präsident des Kärntner Schriftsteller:innen-Verbandes.


Mehr Infos & Bilder: https://gailtal-journal.at/leute/4-gailtaler-literaturfruehstueck-im-gailtalmuseum/
Ingeborg Bachmann, deren 100. Geburtstag wir heuer feiern, verbrachte viele entscheidende Tage ihrer Jugend im Gailtal. Diese prägende Zeit inspirierte sie zu zahlreichen Werken, darunter auch das Gedicht „Ich“. Das Gedicht spiegelt ihre unverwechselbare Haltung und ihr Streben nach Unabhängigkeit wider. „Was wahr ist, zieht der Erde einen Scheitel“, schrieb Bachmann einmal an anderer Stelle. Gerade in den Umbruchzeiten, in denen wir leben, brauchen wir den kritischen Geist und die sprachliche Klarheit einer großen Dichterin. Im Rahmen der vierten Ausgabe des Gailtaler Literaturfrühstücks stand das Gedicht „Ich“ im Mittelpunkt.



